Wie kann man als Verlag an der Volltextsuche Online teilnehmen?

Alle Verlage haben heutzutage die Möglichkeit, ihre digitalisierten Buchinhalte bei einem der Anbieter einzustellen und der Öffentlichkeit online zugänglich zu machen. Dabei definiert der Verlag jeweils, wieviel von dem Buch er jeweils zum Einsehen freigibt. 

Unterschieden wird hier derzeit zwischen dem normalen Nutzer - also dem potentiellen Buchkunden im Internet - und den deutschen Buchhandlungen. Der normale Kunde kann nur einige Seiten in dem Buch lesen. Dem Buchhandel kann der Verlag allerdings erweiterte Rechte einräumen. Buchhändler können in einem beliebigen Buch virtuell herumblättern, es zum Teil vorab lesen oder nach bestimmten Inhalten im Volltext suchen lassen. Möchte man also wissen, ob in einem bestimmten Buch auch ein bestimmtes Thema länger abgehandelt oder nur mit einem Satz angerissen wird, erfährt man es. So kann man besser entscheiden, ob der Kauf lohnenwert ist oder nicht. Damit der Kaufpreis auch nicht zu hoch ausfällt, sollte man sich eines Thalia Gutscheincode  bedienen, und somit Geld sparen.


Heutzutage schließen sich immer mehr Verlage dieser Möglichkeit an. Es gibt jedoch immer noch Zweifel, die nicht so ohne Weiteres auszuräumen sind. Zum einen werden seitens der VG Wort die Rechte der Autoren in Gefahr gesehen, denn ihre Werke sind per Urheberrechtsschutz geschützt und dürfen nicht ohne ihre Erlaubnis vervielfältigt oder zu anderen als den üblichen Zwecken genutzt werden. Da die Verlage über die digitale Nutzung entscheiden, werden die Autoren in der Regel nicht gefragt und verdienen nichts daran, dass man ihre Texte teilweise im Internet lesen kann. Kritisch sehen auch die kleinen Verlage die Sache, denn bei Ihnen sind die Käufer noch wichtiger als bei den Großen der Branche. 

Das Argument, warum man einen Teil der Inhalte von Büchern in digitaler Form vorab zur Verfügung stellen möchte, ist das gleiche wie bei Musiktiteln: der Kunde kauft vielleicht eher, wenn er überzeugt ist, das Buch oder die CD eines Künstlers lohne sich. Beim Anhören von Musiktiteln im Internet gilt grundsätzlich das selbe Prinzip wie beim Buch. Trotzdem ist das Lesen von Texten vorab weitaus umstrittener! Das ergibt sich schon aus der Tatsache, dass man bei Musiktiteln eben nicht per Volltextsuche weiterhören könnte, während man beim Buch durchaus weitere Seiten lesen kann, wenn man es geschickt anstellt.